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            <title>Die Linke MdB Sonja Lemke: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke MdB Sonja Lemke</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 07:39:41 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 12 Sep 2026 07:39:41 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-449457</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:35:06 +0200</pubDate>
                <title>Angriff auf Autistici/Inventati ist Angriff auf Meinungsfreiheit und Demokratie</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/angriff-auf-autistici-inventati-ist-angriff-auf-meinungsfreiheit-und-demokratie-1/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Vor 10 Tagen hat das US State Department das italienische IT-Kollektiv &quot;Autistici/Inventati&quot; namentlich zu einer Terror-Organisation erklärt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat das Kollektiv bekannt gegeben, dass es seine Dienste komplett einstellen muss, aus Sorge vor Verfolgung durch die USA, aber vor allem aus Verantwortung für seine vielen Nutzer*innen. Das bedeutet, dass 20.000 Blogs, 20.000 Mail-Accounts, 5.000 Mailing-Listen und 1.500 Websites von einem Tag auf den anderen verschwinden. Das betrifft auch die deutsche Zivilgesellschaft.&nbsp;</p>
<p>Das Kollektiv existiert seit 25 Jahren, völlig legal, und hat seine Arbeit gut dokumentiert.&nbsp;<br><br>Trump hat "die Antifa" (die es als Organisation gar nicht gibt) zur politischen Gegnerin erklärt. Elon Musk hat gestern der AfD gratuliert. Gerade heute muss uns klar sein, dass Antifaschismus wichtiger ist denn je. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die US-Regierung europäische Organisationen zerstört, ohne rechtsstaatliche Verfahren und ohne dass es möglich wäre, auf dem Rechtsweg dagegen vorzugehen.&nbsp;<br><br>Sonja Lemke, MdB Fraktion die Linke, dazu:&nbsp;<br>"Der Fall erinnert an die Angriffe auf HateAid, auf die Rote Hilfe, auf den Internationale Strafgerichtshof. Und es wird nicht der letzte sein. Hier geht es auch um digitale Infrastruktur. Wer von europäischer Digitaler Souveränität redet, muss jetzt handeln und die Zivilgesellschaft und demokratische Strukturen verteidigen.&nbsp;<br><br>Ich bin entsetzt, dass diese Einordnung durch die US-Regierung einer Organisation der digitalen Zivilgesellschaft als ,terroristisch' einen solchen Schaden anrichtet. Eine von BigTech unabhängige und nicht kommerzielle digitale Infrastruktur ist zentral für den Erhalt der Meinungsfreiheit und damit unserer Demokratie. Wir müssen sie jetzt verteidigen, wo sie noch existiert und aufbauen, wo wir sie brauchen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449429</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:45:02 +0200</pubDate>
                <title>Scheckübergabe für KOBER</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/scheckuebergabe-fuer-kober/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Das Café Come In bietet in der Dortmunder Nordstadt einen geschützten Rückzugsort für Sexarbeiterinnen und Frauen in prekären Lebenslagen. Damit auch der Innenhof gut genutzt werden kann, konnten wir mit einer Spende aus dem Fraktionsverein der Fraktion Die Linke im Bundestag dazu beitragen, dass wetterfestes Mobiliar gekauft werden konnte und nun in jeder Wetterlage genutzt werden kann. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Danke an das Team von Kober für eure tolle und wichtige Arbeit!</p>
<p>Ihr habt einen Verein oder Initiative und braucht Geld? Der Fraktionsverein von die Die Linke im Bundestag unterstützt eure Projekte! Mehr Infos unter <a href="https://www.fraktionsverein.de/der-verein/" target="_blank" class="link-extern">www.fraktionsverein.de</a></p>
<p>Ihr kommt aus Dortmund und Umgebung? Wendet euch gerne direkt an mein Team:&nbsp;<br>sonja.lemke@bundestag.de</p>]]></content:encoded>
                <category>Dortmund</category><category>titelseite</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449311</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:40:05 +0200</pubDate>
                <title>Rechenzentrenkarte zeigt erschreckendes Ausmaß</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/rechenzentrenkarte-zeigt-erschreckendes-ausmass/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Frag-den-Staat, Algorithmwatch, Leitmotiv und das Heiße-Luft-Kollektiv haben heute unter <a href="https://heisseluft.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://heisseluft.org/</a> eine Karte veröffentlicht, in der öffentlich zugängliche Informationen zu geplanten Rechenzentren in Deutschland zusammengetragen sind. Diese Karte soll nun weiter aktuell gehalten werden.</p>
<p>Sonja Lemke, MdB die Linke dazu:</p>
<p>„Die Karte ist ein erster Schritt hin zu einer ehrlichen Diskussion über Rechenzentren in Deutschland. Sie zeigt das erschreckende Ausmaß, welches der Rechenzentrenausbau in Deutschland angenommen hat. Mit 120 Projekten ist davon auszugehen, dass eine Anschlussleistung von 5000 MW geschaffen wird. Das liegt weit über dem Ziel der Rechenzentrumsstrategie die Anschlussleistung zu verdoppeln. Dabei gibt es nicht mal für die dort angestrebten Kapazitäten einen Plan, wofür diese Rechenkapazitäten überhaupt gebraucht werden!</p>
<p>Ich höre aus Kommunen immer wieder, dass Investoren lokale Entscheidungsträger*innen mit falschen Versprechungen von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer einwickeln&nbsp;und ihre Interessen in nichtöffentlichen Sitzungen durchdrücken. Realistische Angaben gerade zum Wasserverbrauch werden dabei verschleiert, um Widerstand zu verhindern – im Interesse von Kapital und Investoren. Meist werden die Rechenzentren auch auf unbebauten Gebieten geplant, also landwirtschaftlich genutzten Flächen oder sogar Wäldern. Damit geht eine gigantische Versiegelung von Flächen einher und eine unwiederbringliche Zerstörung der Umwelt vor Ort.</p>
<p>Die vielen Proteste vor Ort zeigen aber, dass der kopflose Ausbau von Rechenzentren, den auch die Bundesregierung propagiert, eben nicht im Interesse der Menschen vor Ort geschieht. Denn die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung ist eine klimapolitische Katastrophe! Das zeigt sich an den vielen Projekten und dem enormen Strom- und Flächenverbrauch, der damit einhergeht.</p>
<p>Die Daten zeigen auch, dass das Versprechen von „digitaler Souveränität“ blanker Hohn ist. Etwa die Hälfte der Rechenzentren sind nicht europäische Anbieter, oft aus den USA. Diese unterliegen dem Cloud-Act. Die Rechenzentrenstrategie nimmt digitale Souveränität als Vorwand, es kann jedoch jeder Investor bauen was er will.</p>
<p>Was ich von der Bundesregierung im Rahmen einer Rechenzentrumsstrategie erwarte, ist eine realistische und transparente Planung des Rechenzentrumsausbaus, der berücksichtigt, wie viel Strom, Fläche und Wasser sie jeweils verbrauchen werden und erklärt wo diese Ressourcen herkommen sollen und welche Auswirkungen auf die lokalen Gemeinden zukommen.&nbsp;</p>
<p>Im Moment ist klar, dass angesichts der Klimakatastrophe dieses Ausmaß an Rechenzentrenprojekten nicht realisiert werden darf.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-449309</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 21:19:17 +0200</pubDate>
                <title>Dortmund auf dem Weg in die Überwachungsdystopie</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/dortmund-auf-dem-weg-in-die-ueberwachungsdystopie/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. August startete DSW21 KI-gesteuerte Videoüberwachung im Dortmunder Hauptbahnhof. In einem WDR-Bericht legen die Verantwortlichen ihre Beweggründe dar. <a href="https://www1.wdr.de/nrw/dortmund/dortmund-ubahn-sicherheit-videobeobachtung-ki-100.html" target="_blank" title="https://www1.wdr.de/nrw/dortmund/dortmund-ubahn-sicherheit-videobeobachtung-ki-100.html" rel="noreferrer"><u>https://www1.wdr.de/nrw/dortmund/dortmund-ubahn-sicherheit-videobeobachtung-ki-100.html</u></a></p>
<p>Dazu Sonja Lemke, Mitglied des Bundestags für die Linke:</p>
<p>„Mit diesem KI-System wird Dortmund zur Überwachungsdystopie. Das Verhalten von allen Dortmunder*innen wird automatisiert bewertet und alles was von der Norm abweicht alarmiert das Überwachungssystem.</p>
<p>Das Statement der zuständigen DSW21-Menschen zeigt, wie wenig sie wissen wie KI-Systeme funktionieren. Denn KI-Systeme verstehen kein Verhalten von Menschen und sie erkennen auch keine Gefahren. Sie wurden auf gigantischen Datenmengen trainiert und alles was dem dort ermittelten Durchschnitt nicht entspricht kann einen Alarm auslösen. Auch wenn es kein Notfall und keine Straftat ist. Jeder kann ins Visier geraten und die Daten von allen werden ausgewertet.</p>
<p>Diese KI-Überwachung führt gerade im Dortmunder Hauptbahnhof zu noch mehr Ausgrenzung von armen und obdachlosen Menschen. Nachdem durch das Bettelverbot schon diesen Menschen die Lebensgrundlage entzogen wurde, wird jetzt in einem der wenigen wettergeschützten Bereiche in der Innenstadt ein System aufgebaut, das alleine bei Aufenthalt zur Alarmierung des Sicherheitsdienstes führt. Das ist Menschenverachtend!“</p>
<p>Bei dem KI-System handelt es sich um einen Test, der bei Erfolg auf die ganze Stadt ausgeweitet werden soll.</p>
<p>Sonja Lemke: „Es ist jetzt Zeit sich gegen diesen Angriff auf unsere Grundrechte zu wehren! Wir müssen jetzt laut werden und DSW21 klar machen, dass wir das nicht akzeptieren. Da es sich um einen Test handelt, kann jede*r Dortmunder*in dafür sorgen, dass er fehlschlägt. Einfach indem man das KI-System auslöst, wenn man sich im Bahnhof aufhält: Tanzt, taumelt, vermummt euch, boxt in die Luft oder legt euch auf den Boden. Alles was von der Norm abweicht macht es schwieriger uns zu überwachen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Dortmund</category><category>titelseite</category>
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                <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Wildberger ignoriert die Zivilgesellschaft und macht Lobbypolitik</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/wildberger-ignoriert-die-zivilgesellschaft-und-macht-lobbypolitik/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere schriftliche Fragen an das BMDS haben ergeben:</p>
<p>Seit Beginn seiner Amtszeit hat sich Wildberger allein 25 mal mit Vertreter*innen von Schwarz Digit und 19 Mal mit SAP getroffen. Das sind jediglich zwei Konzerne. Bei der Frage nach Treffen mit der Zivilgesellschaft gibt die Bundesregierung 15 Treffen an.</p>
<p>Sonja Lemke: „Es ist bezeichnend für Karsten Wildberger und die ganze Regierung, dass er sich mit einzelnen Unternehmensvertretern häufiger trifft, als mit der ganzen Zivilgesellschaft zusammen. Das zeigt mal wieder, dass er Politik für die Unternehmen und das Kapital macht, nicht für die Menschen.&nbsp;</p>
<p>Es geht aber nicht darum, deutsche Digitalkonzerne und ihre Manager reicher zu machen. Politik muss Digitalisierung so gestalten, dass alle Menschen gleichermaßen daran teilhaben können, Grundrechte gewahrt und die Umwelt geschützt wird.<br>&nbsp;Dafür braucht es eine engere Einbindung der Zivilgesellschaft, die nicht von Kapitalinteressen getrieben sind.“</p>
<p>Wenn man sich die letzten Treffen zur Zivilgesellschaft anschaut, dann wird es richtig abstrus. In der schriftlichen Frage werden neun Treffen gelistet. Allerdings sind vier davon mit der Initiative für einen handlungsfähigen Staat“, eins mit D21 und ein Termin besteht aus einem Podium mit Markus Beckendahl. Nimmt man diese Treffen raus, hat sich Wildberger innerhalb eines Jahres genau 3 mal mit Vertreter*innen Zivilgesellschaftlicher Bündnisse getroffen.</p>
<p>Sonja Lemke: „Die Bundesregierung scheitert daran zivilgesellschaftliche Bündnisse zu erkennen. Die „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ ist Astroturfing der Hertie-Stiftung, die von einem überreichen Unternehmer ins Leben gerufen wurde. An ihr sind Menschen wie Peer Steinbrück und Thomas de de Maizière aktiv. Beides ehemalige hochrangige Politiker, die sich in ihrer Karriere unangenehm durch unternehmensnahe Politik hervorgetan haben. Unter Steinbrück als Finanzminister wurde unter anderem die Schuldenbremse verabschiedet, die sehr effektiv die Handlungsfähigkeit des Staates zerlegt hat und seine wirtschaftliche und sozialpolitische Agenda im Sinne der reichen Klasse zeigt. Diese Initiative ist daher definitiv kein Teil der Zivilgesellschaft, sondern das Gegenteil. Das gleiche gilt für D21, einem Unternehmensverband, in dem SAP, Meta und Microsoft organisiert sind.<br>&nbsp;Ein Podium mit Markus Beckendahl ist eine sinnvolle Veranstaltung , aber ein Treffen mit einer Einzelperson ist kein Treffen mit der Zivilgesellschaft.“</p>
<p>*Transparenzhinweis: In der ursprünglichen Meldung hatten wir D21 aufgrund einer Verwechslung mit D64 zur Zivilgesellschaft gezählt.</p>
<p>Die in Bezug genommenen Antworten der Bundesregierung finden Sie in</p><ul class="list-normal"><li>Zum SAP-Konzern: <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/070/2107052.pdf" target="_blank" title="https://dserver.bundestag.de/btd/21/070/2107052.pdf" rel="noreferrer"><u>BT-Drucksache 21/7052</u></a> (Frage 177)</li><li>Zur Schwarz-Gruppe: <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/075/2107509.pdf" target="_blank" title="https://dserver.bundestag.de/btd/21/075/2107509.pdf" rel="noreferrer"><u>BT-Drucksache 21/7509</u></a> (Frage 136)</li><li>Zur Zivilgesellschaft und zur IONOS SE: Die Antworten sind noch nicht veröffentlicht.</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449194</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 15:51:12 +0200</pubDate>
                <title>Fraktion vor Ort: Den braunen Müll wegfegen! Wie die AfD Migrantinnen in Gelsenkirchen die Menschenwürde abspricht und wie ein Stadtteil wie Ückendorf tatsächlich gestärkt werden kann</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/fraktion-vor-ort-den-braunen-muell-wegfegen-wie-die-afd-migrantinnen-in-gelsenkirchen-die-menschenwuerde-abspricht-und-wie-ein-stadtteil-wie-ueckendorf-tatsaechlich-gestaerkt-werden-kann/</link>
                
                <description>Die AfD hat in einem Schmähvideo hochgradig die Würde von Mitbürger*innen in Gelsenkirchen verletzt. Dabei hat sie Passant*innen im Stadtteil Ückendorf unter anderem genötigt, die Straße zu putzen und ist über örtliche soziale Einrichtungen und Maßnahmen hergezogen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im antiziganistischen Begleittext zum Video wurden die Menschen im Stadtteil als "Blutsauger unseres Sozialstaates" beschimpft, er endet mit dem Hashtag "roma". Die Methodik der Herabwürdigung erinnert an das Vorgehen der Nazis zur Verächtlichmachung jüdischen Lebens. In der Folge ist der am “Putzvideo” beteiligte zweite Bürgermeister, Norbert Emmerich, durch den Rat der Stadt abgewählt worden, dies ist ein politischer Erfolg. Die ebenfalls beteiligte Enxhi Seli-Zacharias (MdL) ist hingegen weiterhin als Vorsitzende des Ausschusses für Ordnung, Prävention und Verbraucherschutz in Gelsenkirchen im Amt, sie sollte ebenfalls abgesetzt werden.<br>&nbsp;<br>Im Rahmen eines Aktionstages haben die Bundestagsabgeordneten Sonja Lemke und <a href="https://www.jan-koestering.de/politik/aktuell/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Jan Köstering</a> gemeinsam mit Vertreter*innen der Ratsfraktion Die Linke den Stadtteil besucht und sich ein Bild vor Ort verschafft. In der anschließenden Gesprächsrunde mit Vertreter*innen der lokalen Caritas sowie dem Landesnetzwerkes der Sinti und Roma gegen Antiziganismus/Antiromaismus in NRW wurden die soziale Situation und die Belange der Menschen in Ückendorf.</p>
<p><br>Beim abschließenden Pressegespräch erörterten Lemke und Köstering die zentralen Forderungen der Linken im Bundestag. Die Menschen in Ückendorf wie allerorts verdienen Respekt und Solidarität statt rassistischen und sozialchauvinistischen Herabwürdigungen. Ein starker Sozialstaat ist die beste Antwort gegen rechte Hetze statt Repression gegen die Betroffenen. Die sogenannten Reformen der Bundesregierung verschärfen bestehende Probleme durch die massiven Kürzungen im sozialen Bereich. Kommunen müssen finanziell in der Lage sein, in allen Stadtteilen unabhängig von Förderprogrammen ein gutes öffentliches Leben und funktionierende Infrastruktur zu gewährleisten.<br>&nbsp;<br>Sonja Lemke: „Die schlechte Finanzierung der Kommunen muss überwunden werden. Es braucht eine solidarische Kommunalfinanzierung für Städte mit hohem Armutsaufkommen für soziale Maßnahmen und Hilfen. Das sogenannte EU-Ost Interventionsteam verdrängt die betroffenen Menschen und tut nichts, um die Ursachen zu beseitigen. Das Vorgehen der Stadt Gelsenkirchen zeigt anschaulich, dass Repression die Probleme Armut und Ausgrenzung nicht löst. Hier muss angesetzt werden.“<br>&nbsp;<br>Jan Köstering: „Diese Hetz-Aktion der AfD ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass sie keine normale Partei ist und verboten werden muss. Das auch von anderen Parteien viel geforderte härtere Durchgreifen darf sich nicht gegen die Menschen richten, die in schlechten Verhältnissen leben müssen, das macht sie ein zweites Mal zum Opfer. Stattdessen muss gegen Ausbeuterfirmen und kriminelle Vermieter vorgegangen werden. Sie sind die Hauptverursacher der bestehenden sozialen Probleme.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>titelseite</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449191</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:47:08 +0200</pubDate>
                <title>Programmdebatte: Grundzüge linker Digitalpolitik</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/programmdebatte-grundzuege-linker-digitalpolitik/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Mein Input zu der Veranstaltung &quot;Wie sieht eine Linke High-Tech-Agenda aus?&quot; im Rahmen der Programmdebatte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Grundzüge linker Digitalpolitik</h2>
<p>Die Ausgangslage linker Digitalpolitik muss die Erkenntnis sein, dass d<strong>ie Kontrolle über Technik extrem verknüpft ist mit sozialer Ungleichheit</strong>.</p>
<p>Auf der einen Seite haben <strong>sieben von zehn der reichsten Männer/Menschen der Welt ihr Vermögen und ihre Macht durch den Besitz und die Kontrolle über digitale Technologien.</strong></p>
<p>Darunter fallen:</p><ul class="list-normal"><li>Amazon, die mit den Amazon Web Services (AWS) ein Großteil der Serverinfrastruktur bereitstellen</li><li>Alphabet, zu denen Google, Android und YouTube gehört.</li><li>Meta mit Facebook, Instagram und WhatsApp</li><li>Oracle, Datenbanken und Softwarehersteller</li><li>Nvidia, die mit ihren Grafikkarten extrem vom KI-Boom profitieren.</li></ul><p>Dazu kommen Konzerne wie Microsoft und Apple, deren Eigentümer zwar nicht (mehr) unter den 10 reichsten Männern sind, aber die ebenfalls eine extreme Macht und Vermögenskonzentration darstellen.</p>
<p>Auf der anderen Seite <strong>führen digitale Technologien zur extremen Ausbeutung</strong>. Beispiele dafür sind:</p><ul class="list-normal"><li>Plattformarbeit, wie Uber und Lieferando, die durch Scheinselbstständigkeiten Mindestlohn und Sozialversicherung umgehen</li><li>extreme Überwachung, z. B. wie Amazon am Arbeitsplatz durchführt, aber auch Technologien wie Palantir, die genutzt werden, migrantische Menschen zu deportieren und Gewalt in Kriegsgebieten auszuüben.</li><li>unsichtbare Datenarbeit, wie sie bei der extrem prekären Content Moderation passiert oder auch Datenlabeling für KI-Systeme, das unter ausbeuterischen Verhältnissen in Ländern des globalen Süden wie Kenia passiert</li><li>Lieferketten für Hardware, wie z. B. seltene Erden für Handy, die nur aus extremen Konfliktregionen bezogen werden können.</li></ul><p><strong>Eine Linke Digitalisierung muss sich dem genau dieser sozialen Ungleichheit entgegenstellen. Das erreicht man durch: Änderung der Eigentumsverhältnisse, indem man durch vergesellschaften die Kontrolle über digitale Infrastrukturen erlangt.</strong></p>
<p>Was heißt das?</p>
<p>Wir nutzen digitale Mittel tagtäglich, brauchen sie für unsere Arbeit und unsere Freizeit.</p>
<p>Z. B. kann dieser Artikel gerade nur gelesen werden, weil er auf einem PC/Tablet/Handy angezeigt wird, weil es einen Server in einem Rechenzentrum gibt, durch den er verteilt wurde, weil es Kabel und Mobilfunkmasten gibt, die diesen Server mit den Anzeigerechner und dem, auf dem er geschrieben wurde, verbindet, und weil es Software gibt, die mit einem Betriebssystem die PCs überhaupt erst nutzbar macht, genauso wie den Server und die Übertragungswege.</p>
<p><strong>All das ist digitale Infrastruktur, die wir alle nutzen, aber die in größten Teil komplett privatisiert ist.</strong> Das bedeutet eine extreme Macht bei den besitzenden Konzernen und das ist ein Problem.</p>
<p>Was können wir dagegen tun?</p>
<p><strong>Digitalen Infrastruktur muss Stück für Stück in öffentliches Eigentum überführt werden und dadurch demokratisiert.</strong> Dafür sind in unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Maßnahmen nötig:</p>
<h5>Internetkabel &amp; Mobilfunkmasten:</h5>
<p>Die digitale Netzinfrastruktur wurde 1995 privatisiert durch die Privatisierung der Post und damit der Telekom. Das führt z. B. beim Glasfaserausbau zu der völlig abstruses Situation, dass jede Firma Vorschläge macht für Kabelstrecken, danach erst versucht man Doppelausbau zu verhindern. Bei Mobilfunkmasten gibt es vier Firmen, die das gleiche Netz viermal ausbauen. Statt optimaler Abdeckung bekommt man Doppelausbau und Lücken im Netz.</p>
<p>Die einzige vernünftige Lösung ist eine Vergesellschaftung der Netzinfrastruktur nach § 15 GG, die einfach nur die vergangene Privatisierung rückgängig macht. Durch öffentliches Eigentum ist hier eine sinnvolle Netzplanung überhaupt erst möglich.</p>
<h5>Rechenzentren</h5>
<p>Rechenzentren sind Teil der Infrastruktur, man kann sie sich vorstellen wie Kraftwerke oder Umspannwerke bei der Stromerzeugung. Im Moment sind sie privat betrieben, meist von US-amerikanischen Firmen. Diese fallen unter den US-Cloud-Act, das heißt alle Daten müssen der US-amerikanischen Regierung zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Rechenzentren können genauso vergesellschaftet werden wie Kabel und Mobilfunkmasten. Es wäre allerdings keine Entprivatisierung, sondern etwas Neues. Es gibt die Möglichkeit auch darüber nachzudenken, wie demokratisiert werden kann, was überhaupt gerechnet werden soll. Rechenzentren können dabei z. B. in Trägerschaft von Kommunen, Universitäten oder Bibliotheken sein.</p>
<h5>Betriebssysteme &amp; Software</h5>
<p>Im Moment sind die meisten Betriebssysteme von Microsoft, Apple und Google (Android). Damit geht eine extreme Macht einher. Alleine Microsoft könnte die deutsche Verwaltung lahmlegen. Dass sie dies auch nutzen, haben sie z. B. beim internationale Strafgerichtshof gezeigt.</p>
<p>Mit der Abhängigkeit von kommerziellen Betriebssystemen kommen weitere Probleme:</p><ul class="list-normal"><li>Cloud-Zwang, wo die eigenen Daten nicht auf dem eigenen PC gespeichert werden, sondern in den Unternehmensrechenzentren</li><li>Zwang zu neueren Geräten wie bei der Umstellung auf Windows 11</li><li>Abo-Modelle, wo einem Software nicht mehr gehört, sondern nur noch für einen begrenzten Zeitraum gemietet wird, oft ohne die Option danach eine andere Software verwenden zu können, da die Daten nur mit dieser Software abrufbar sind.</li></ul><p>Betriebssysteme und Software können nicht so einfach vergesellschaftet werden, da sie von ausländischen Konzernen betrieben wird. Daher bleibt ein Wechsel auf offene Software (Linux, LibreOffice, Thunderbird, …) zentral.</p>
<p>Die Umstellung muss mit einer Umstellung der öffentlichen Verwaltung beginnen. Der internationale Strafgerichtshof und Schleswig-Holstein machen es vor. Aber auch andere Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge wie Schulen, Universitäten und Krankenhäuser müssen aus dem System kapitalistischer Software rausgeholt werden.</p>
<p>Da Open-Source-Software im Moment prekär aufgestellt ist und wird oft in der Freizeit als Hobby programmiert. Dort braucht es Fördertöpfe und gut aufgestellte Forschung.</p>
<p>Der Vorteil: Arbeit an Software muss nur einmal gemacht werden, kann beliebig oft genutzt werden. So können auch Eigenentwicklungen für die Verwaltung allen zugänglich gemacht und weitergenutzt werden.</p>
<h5>Soziale Medien:</h5>
<p>Soziale Medien sind ein extremer Machtfaktor und ebenfalls nicht vergesellschaftbar.</p>
<p>Daher müssen sie extrem reguliert werden und z. B. süchtig machende Algorithmen und Verbreitung von Desinformation verboten werden. Gleichzeitig müssen Alternativen geschaffen werden, z. B. indem Fediverseinstanzen im Auftrag des Öffentlich-Rechtlichen oder über Universitäten und Schulen bereitgestellt werden. Zentral ist, dass die Arbeit von Contentmoderator*innen aufgewertet wird.</p>
<h5>Sonstige Technik/Hardware:</h5>
<p>Technik in unserem Alltag ist extrem konsumorientiert ausgerichtet, was sie absolut nicht nachhaltig macht, z. B. durch dem immer neuen Wunsch nach neustem Gerät und geplanter Obsoleszenz, also dem Kaputtgehen von Geräten kurz nach der Garantie. Hier braucht es verpflichtende langfristige Garantien der Hersteller und ein Recht auf Reparatur. Auch über Werbung, die ständig neue Bedürfnisse schafft, für Geräte, die wir nicht brauchen, muss in Zeiten der Klimakatastrophe neu nachgedacht werden.</p>
<p><strong>Bei der Förderung von Technik braucht es eine Fokussierung auf Technologien, die die sozial-ökologische Transformation voranbringen.</strong> Dazu gehören:</p><ul class="list-normal"><li>Solar, Windenergie, Batterien, Mobilität</li><li>Trinkwasseraufbereitung, Landwirtschaft unter Extrembedingungen, Entmüllung</li><li>Langlebigkeit, Wiederverwendbarkeit</li><li>ethische Lieferketten</li></ul><p>Zentral dabei: Verfügbarkeit von Wissen, sowohl für Expert*innen (denn nur eine Handvoll Personen weiß überhaupt, wie z. B. Computerchips funktionieren), als auch für Laien (Bildung zu Technik in Schulen, Bibliotheken, VHS, und so weiter, aber ohne kapitalisierte Technik)</p>
<h3>Rolle von KI in der sozial-ökologischen Transformation</h3>
<p>Dass KI die Klimakatastrophe aufhalten wird, ist Techniksolutionismus. <strong>Denn die Klimakrise ist kein Problem der verfügbaren Technik, sondern ein gesellschaftliches Problem.</strong></p>
<p>Im Moment frisst der KI-Boom massiv Ressourcen (Strom, Fläche, Wasser).</p>
<p>In Deutschland ist der Bau von über 100 Rechenzentren geplant, die einen gigantischer Stromverbrauch und einen nicht zu beziffernder Wasser- und Flächenverbrauch.</p>
<p>Bsp. Lippetal: 200 MW, QTS (amerikanischer Investor), auf dem Feld im Landschaftsschutzgebiet, neben Kohlekraftwerk, das den Strom liefert. Typisch für Rechenzentrumsprojekte.</p>
<p>In den USA passiert inzwischen völliger Wahnsinn: Rechenzentren in der Größe Manhattans, illegale Gasturbinen, die zu extremer Luftverschmutzung führen, illegale Entnahme von Wasser und Lärm direkt an Wohngebieten.</p>
<p>Das führt zu einer Gegenbewegung über alle Lager, die sich auch gegen KI richtet, unter anderem gegen:</p><ul class="list-normal"><li>Palantir &amp; extreme Überwachung, die damit verbunden mit Deportationen</li><li>Jobverluste, gerade bei Berufsanfänger*innen (z. B. in der Softwareentwicklung)</li></ul><p>Dazu kommt:<strong> Aneignung (Raub) von Arbei</strong>t, denn generative KI nur möglich, weil:</p><ul class="list-normal"><li>extrem viele Texte und Bilder ohne Einverständnis und Vergütung aus dem Internet geklaut wurden (Das geht jetzt bis zum Erwerb, Scan und Zerstörung von seltenen Antiquariatsbüchern zum KI-Training)</li><li>Datenarbeit unter extrem schlechten Bedingungen, Beschriftung im globalen Süden (Kenia)</li></ul><p>Daher sind die reale Kosten so teuer, dass es sich gesellschaftlich/wirtschaftlich nicht lohnt und als Linke nicht wünschenswert ist.</p>
<p>Dazu kommt noch Diskriminierung durch die Verstärkung von Vorurteilen in den Trainingsdaten und Deskilling, also das Verlernen von Fähigkeiten durch die Nutzung von KI-System und die dadurch entstehende Abhängigkeit und Machtkonzentration.</p>
<p><strong>→ Es gibt keine linke generative KI.</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449040</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 10:54:12 +0200</pubDate>
                <title>Kein Plan, kein Ziel: Rechenzentrumsstrategie befördert nur die Klimakatastrophe</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/kein-plan-kein-ziel-rechenzentrumsstrategie-befoerdert-nur-die-klimakatastrophe/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kein Plan, kein Ziel:&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Rechenzentrumsstrategie befördert die Klimakatastrophe und Abhängigkeit von US-Hyperscalern</strong></p>
<p>Die Fraktion die Linke hat die Bundesregierung mit einer Kleinen Anfrage dazu befragt, welche Informationen sie zum derzeitigen Planungsstand für Rechenzentren in Deutschland hat und wie sie deren Umwelt- und Klimaauswirkungen beurteilt. <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/074/2107453.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Die Antworten</a> sind ernüchternd: Einen Überblick darüber, wo welche Rechenzentren gebaut werden, hat die Bundesregierung nicht. Sie verlässt sich auf Studien des Branchenverbandes Bitkom und angebliche zukünftige Monitorings. Dabei ist das einzige Ziel, was sie verfolgt, die Verdopplung bzw. Vervierfachung des möglichen Stromverbrauchs.</p>
<p><strong>Sonja Lemke, </strong>Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government, dazu:</p>
<p>„Die Antworten offenbaren blinden Größenwahn: Die Bundesregierung will die Rechenkapazität in Deutschland verdoppeln, weiß gar nicht genau, wofür, und hat nicht einmal einen Überblick, welche Projekte derzeit geplant sind.“</p>
<p><strong>Digitale Souveränität erreicht man nicht mit US-Großkonzerne</strong></p>
<p>Weiter bemängelt sie:</p>
<p>„Die Bundesregierung hat kein Ziel, was sie überhaupt mit der Verdopplung der Rechenkapazitäten erreichen will. Wenn es ihr um die vielbeschworene Digitale Souveränität gehen würde, dann würde sie gerade die Notbremse ziehen, denn die meisten Rechenzentren werden gerade von Hyperscalern wie Google, Amazon oder Microsoft gebaut oder von Co-Locationanbietern, die an diese vermieten. Digitale Souveränität würde bedeuten, dass man sich klar macht, wofür Rechenkapazitäten gebraucht werden und vor allem auch, wie diese z.B. durch weniger Nutzung von überflüssigen Cloud-Lösungen eingespart werden können.“</p>
<p><strong>Klimakatastrophe wird ignoriert</strong></p>
<p>Gerade im Bezug auf die Klima- und Umweltfolgen offenbart sich in der kleinen Anfrage die Verantwortungslosigkeit dieser Bundesregierung. Lediglich ein schwacher Verweis auf angebliche Effizienz. Kein Wort dazu, dass absolut eben erheblich mehr Strom verbraucht werden soll, die Bundesregierung nennt für 2030 10 TWh mehr pro Jahr, eine Steigerung um 50 %. Dessen Erzeugung verbraucht erhebliche Ressourcen und hat massive Umweltauswirkungen, denn meist werden für Rechenzentren zusätzliche fossile Kapazitäten eingeplant. Dazu kommt ein enormer Wasser- und Flächenverbrauch.</p>
<p><strong>Sonja Lemke: </strong>„Fragen nach Umweltauswirkungen kann die Bundesregierung nicht einfach vom Tisch wischen. Dass sie den enormen Ressourcenverbrauch von Energie, Wasser und Flächen ignoriert, ist fatal, umso mehr in Zeiten, in denen wir in Europa eine tödliche Hitzewelle nach der anderen erleben und die Schifffahrt gedrosselt wird und Kraftwerke abgeschaltet werden, weil Flüsse nicht genug Wasser zum Kühlen führen.</p>
<p>Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass wir uns einen weiteren Ausbau von Rechenzentren nicht leisen können.“</p>
<p><strong>Kennzahlen belohnen Hardware mit hohem Energieverbrauch</strong></p>
<p>Auch die verwendeten&nbsp;Kennzahlen sind fragwürdig: Die Erreichung des Ziels der Rechenzentrumsstrategie misst die Bundesregierung allein in dem möglichem Stromverbrauch. Für Energieeffizienz gelten nur die PUE-Werte aus der letzten Legislatur, die beschreiben, wie hoch der Stromverbrauch der Hardware im Vergleich zum Stromverbrauch der Kühlleistung ist, also besser werden, je mehr Strom beim Rechnen verbraucht wird. Es gibt keine Regulierungen für die Effizienz der Hardware, den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung der Hardware und den Wasserverbrauch der Rechenzentren.</p>
<p><strong>Sonja Lemke: </strong>„In Zeiten der Klimakatastrophe braucht es klare Vorgaben, wie viele Ressourcen verbraucht werden dürfen, das gilt auch Bestandsrechenzentren. Ein einfaches „weiter so“ und „mehr davon“ ist angesichts der spürbaren Folgen der Klimakatastrophe einfach verantwortungslos. Gerade der Wasserverbrauch von Rechenzentren muss jetzt endlich klar begrenzt werden! Solange es keine klaren Vorgaben gibt, wie viele Ressourcen verbraucht und wofür die Rechenkapazitäten gebraucht werden, dürfen keine weiteren Rechenzentren gebaut werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449031</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:58:39 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung will nicht sagen, wo sie KI-Chatbots verwendet</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/bundesregierung-will-nicht-sagen-wie-viel-ki-chatbots-sie-verwendet/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Digitalminister Karsten Wildberger hat <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kuenstliche-intelligenz-karsten-wildberger-liess-offenbar-reden-und-artikel-von-ki-schreiben-a-a7a22846-abf9-404f-98a4-d239b9c4bc6f" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">nach Medienberichten</a> mehrere Reden und Artikel mit KI-Chatbots geschrieben. Wir haben bei der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/074/2107443.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Bundesregierung nachgefragt</a>, wo und wie viel er tatsächlich Chatbots verwendet hat.&nbsp;</p>
<p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/074/2107443.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Die Antwort</a>: Ausweichende Allgemeinsätze. KI-Chatbots werden als „Arbeitswerkzeug“ verwendet, aber „die Verantwortung trägt der Mensch“. Die Bundesregierung verweigert komplett die Aussage wo und wieviel sie zum Einsatz kamen und welche Standards für eine menschliche Überprüfung gelten.</p>
<p>Doch wenn Reden und Artikel ganz oder teilweise mit KI-Chatbots geschrieben werden, dann ist das nicht nur eine Formulierungshilfe, sondern vor allem eine inhaltliche Beeinflussung. Wenn TechBros über ihre Chatbots ständig in den Ministerien sitzen und alle Inhalte beeinflussen, dann ist das eine Gefahr für unsere Demokratie.<strong>&nbsp;</strong>Es braucht bei jedem Einsatz von Chatbots die kritische Überprüfung ob er wirklich notwendig ist, auch im Hinblick auf den Ressourcenverbrauch. Das mindeste ist eine genaue Auskunft über den Einsatz von KI-Systemen und die Veraktung. Auch KI-Chatbots gehören ins Lobbyregister.</p>
<p>Denn KI-Chatbots sind keine neutrale Technologie, sie beruhen auf dem Training mit großen Datenmengen. Muster, die in diesen Datenmengen vorhanden sind, werden von KI-Chatbots reproduziert und verstärkt. Damit werden auch politische Einstellungen, die in den Trainingsdaten vorherrschen, in den Antworten eines Chatbots reproduziert werden. Genauso können Gewichte beeinflusst werden, um Antworten in bestimmte Richtungen zu drängen, wie es aktuell vor allem zum Ansprechen von Werbekunden diskutiert wird.</p>
<p>Eine aktuelle Studie zur Beeinflussung der Quellen und der Neigung zu konservativen findet sich&nbsp;<a href="https://agoradigital.de/meinungsbildung-unter-ki-einfluss-studie-belegt-einseitige-quellenauswahl-und-desinformation/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"> z.B. bei Agora</a></p>
<p>Die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten wird im Moment im Zusammenhang mit der KI-Verordnung diskutiert. Dort bestehen allerdings große Lücken, wenn Menschen redaktionell verantwortung übernehmen. Algorithmwatch <a href="https://algorithmwatch.org/de/bundesregierung-demokratischen-entscheiderinnen-orientierungshilfe/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hat eine Entscheidungshilfe für politische Entscheidungsträger*innen</a> veröffentlicht, der ein Leitfaden sein kann.</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448730</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
                <title>Pauschale Abschaffung von Berichtspflichten ist Angriff auf die Demokratie</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/pauschale-abschaffung-von-berichtspflichten-ist-angriff-auf-die-demokratie/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Der Landtag Nordrhein-Westfalen berät heute in erster Lesung über das Berichts- und Dokumentationspflichtenaussetzungsgesetz NRW - BDaG NRW. Danach sollen pauschal alle landesrechtlichen Berichts- und Dokumentationspflichten der Wirtschaft erst ausgesetzt und dann aufgehoben werden. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einige Pflichten will die Landesregierung per Rechtsverordnung erhalten. Völlig unklar ist, welche das sein werden. Das Gesetz könnte Vorbildcharakter für den Bund haben. Dort hat der Koalitionsausschuss vor zwei Wochen ähnliche Maßnahmen beschlossen.</p>
<p>Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government für die Linke im Bundestag dazu:<br>"Was die Union hier mit ihren jeweiligen Koalitionspartnern plant, ist ein Frontalangriff auf Umweltstandards, Sicherheitsregelungen, Arbeitnehmer*innenschutz und die Demokratie. Berichts- und Dokumentationspflichten sind nicht zum Spaß da: Die allermeisten von ihnen sollen sicherstellen, dass Unternehmen sich an Vorschriften halten. Häufig wurden sie in Folgen von Skandalen eingeführt, um echte Missstände in Zukunft zu verhindern. Das Gesetz ist damit eine offene Einladung zum Rechtsbruch für Unternehmen."<br>&nbsp;</p>
<p>Sie kritisiert weiter: "Sämtliche Berichts- und Dokumentationspflichten will die Landesregierung künftig per Rechtsverordnung selbstherrlich einführen oder aussetzen, ohne Opposition und ohne öffentliche Debatte. Diese Machtverschiebung in die Exekutive ist hoch gefährlich und macht es sehr viel leichter für Lobbisten ihre Interessen durchzusetzen. Im Zweifel reicht ein Anruf in der Staatskanzlei. Das darf nicht sein!"<br>&nbsp;</p>
<p>Und ergänzt: "Die Landesregierung macht sich nicht einmal die Mühe zu identifizieren, welche Berichts- und Dokumentationspflichten es gibt und welche sie für überflüssig hält. Die tatsächliche Tragweite des Gesetzes bleibt damit nebulös. Wir erwarten von der Landesregierung und von der Koalition, dass sie genau benennt, was sie abschaffen möchte, und dass sie sich der parlamentarischen und der öffentlichen Debatte stellt."<br>&nbsp;</p>
<p>Weiter führt sie aus: "Pauschal abschaffen - einzeln wieder einführen: klingt einfach und täuscht Übersichtlichkeit vor. Aber tatsächlich führt das zu großer Rechtsunsicherheit: Jedes Unternehmen muss für jede Pflicht selbst prüfen, ob sie unter die Definition fällt und ausgesetzt ist, oder vielleicht doch eine Ausnahme gilt. Im schlimmsten Fall kommen verschiedenen Vollzugsbehörden zu verschiedenen Ergebnissen und das Chaos ist perfekt."</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448535</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:38:05 +0200</pubDate>
                <title>Merz ist der Diener des Kapitals</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/merz-ist-der-diener-des-kapitals/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Mit der Ankündigung des Reformpakets gestern morgen zeigt sich klar, wo die Prioritäten der Bundesregierung liegen. Neben weitreichenden Angriffen auf das Arbeitsrecht zeigt sie mit dem Vorhaben, die Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen der Landesebene wegzunehmen mal wieder, wie sehr sie auf der Seite des Kapitals steht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Sonja Lemke, Mitglied des Bundestags für die Linke aus Dortmund: „Gerade in Berlin sieht man, was ein Wohnungsmarkt in privater Hand anrichtet. Die Mieten dort sind nicht mehr bezahlbar. Alle Versuche, das mit Mietpreisbremsen und Ähnlichem in den Griff zu bekommen, sind gescheitert. Die Berliner*innen haben klar gezeigt was sie wollen: 58% haben sich in einem Volksentscheid für die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne ausgesprochen.“</p>
<p>Nun will die Bundesregierung dieses Recht der Landesebene nehmen.</p>
<p>Dazu Lemke weiter: „Anstatt Vorsorge für eine mögliche AfD Landesregierung in Sachsen-Anhalt zu treffen und zum Beispiel Sicherheit für Bildungs- und Forschungseinrichtungen zu schaffen oder die Befugnisse der Polizei bundesweit einzuschränken, arbeitet sich die Bundesregierung an der Linken in Berlin ab.“</p>
<p>Auch in den großen Städten in NRW ist es kaum möglich eine Wohnung zu finden, die Mieten werden immer weiter erhöht und die Obdachlosigkeit steigt.</p>
<p>Lemke ergänzt: „Wohnen ist ein Grundrecht und der Staat steht in der Pflicht es zu gewährleisten. Anstatt die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen, sind Merz die Investoren wichtiger. Dabei ist der Vorschlag auch für NRW fatal: Mit der Privatisierung der LEG wurden gigantische Wohnungsbestände dem privatem Markt übergeben. Seitdem: steigende Mieten und fehlende Instandsetzung. Mit einer Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen könnte dieser Fehler rückgängig gemacht werden. Das will die Bundesregierung nun verhindern und dem müssen wir klar entgegen treten!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-448534</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:19:37 +0200</pubDate>
                <title>Austausch mit dem Betriebsratsvorsitz von Thyssen Krupp Steel Dortmund</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/austausch-mit-dem-betriebsratsvorsitz-von-thyssen-krupp-steel-dortmund/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Ich habe mich diese Woche mit dem Betriebsratsvorsitz von Thyssen Krupp Steel Dortmund getroffen. Dortmund ist sehr konkret von Stellenstreichungen betroffen. Die Forschungsabteilung soll nach Duisburg verlagert werden. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sollen ganze Arbeitsbereiche, wie der Werksschutz, die Logistik und selbst der Arbeitsschutz ausgelagert und an Fremdfirmen vergeben werden. Als Betriebsrat kämpfen sie für den Erhalt der Arbeitsplätze und für sozialverträgliche Lösungen. Mehr Infos <a href="https://www1.wdr.de/wirtschaft/unternehmen/thyssenkrupp-arbeitsplaetze-forschung100.html" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Die Stahlindustrie steht außerdem vor gigantischen Herausforderungen. Damit die Energiewende dort gelingen kann muss genügend grüner Wasserstoff zur Verfügung stehen. Dafür braucht es eine klare Priorisierung von Wasserstoff für die Industrieprozesse, bei denen er wirklich notwendig ist.</p>
<p>Danke für den Austausch und eure gute Arbeit!</p>]]></content:encoded>
                <category>Dortmund</category><category>titelseite</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-448491</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 15:07:19 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung fährt einen Frontalangriff auf die staatliche Transparenz</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/bundesregierung-faehrt-einen-frontalangriff-auf-die-staatliche-transparenz/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Der Koalitionsausschuss hat beschlossen des Informationfreiheitsgesetzt (IfG) de facto abzuschaffen. Dadurch, dass nur noch natürliche Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft unter hohen Gebühren Anfragen stellen können, wird Transparenz abgeschafft. Auch dadurch, dass Namen nun geschwärzt werden sollen, werden Verantwortlichkeiten verschleiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Linksfraktion im Bundestag die Beschlüsse zusammen: „Mit den Angriffen auf das Informationsfreiheitsgesetz will die Bundesregierung sich mit ihrer Hinterzimmerpolitik durchsetzen. Dabei ist Transparenz gegenüber den Bürger*innen in einer Demokratie Pflicht! Denn nur so können Interessenskonflikte und geheime Machenschaften aufgedeckt werden.“</p>
<p>Dabei wurden bei viele der Beteiligten im Koalitionsausschuss und in der Regierung schon rechtswidrige Machenschaften aufgedeckt.</p>
<p>„Sei es bei Spahn und seinen Maskendeals oder seiner Villa, Katharina Reiche mit ihrer Wirtschaftskumpanei oder bei Phillip Amthor die Werbung für Augustus Intelligence: Diese Personen machen deutlich warum es eine staatliche Transparenz mit einer klarer Benennung der Verantwortlichen braucht. Das sie jetzt das IfG abschaffen wollen zeigt klar, dass es ihnen darum geht sich ungestört in die eigene Tasche zu wirtschaften.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448490</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 15:05:23 +0200</pubDate>
                <title>Einladung zum Rechtsbruch für Unternehmen</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/einladung-zum-rechtsbruch-fuer-unternehmen/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Die Bundesregierung hat im ihrem „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ weitreichende Beschlüsse zum „Bürokratieabbau“ gefasst.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bürokratieabbau heißt für die Bundesregierung eine offene Einladung zum Rechtsbruch durch für Unternehmen, zugunsten ihrer Profite“, fasst Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Linksfraktion im Bundestag die Beschlüsse zusammen.</p>
<p>Sie führt aus: „Berichtspflichten und Beauftragte sind nicht zum Spaß da: Die allermeisten von ihnen gibt es, weil sich erfahrungsgemäß Unternehmen nicht freiwillig an Vorschriften halten, viele sind die Folge von Skandalen. Wenn die Bundesregierung sie großflächig abschafft, stellt sie den Schutz von Beschäftigten, der Produktsicherheit oder Umweltstandards zum Ausverkauf. Die Folge werden erneute Lebensmittelskandale, tödliche Arbeitsunfälle und Umweltverschmutzungen sein.“</p>
<p>Fraktionskollegin Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur fügt hinzu: „Mit 8 % weniger Personal sollen Bundesbehörden künftig so schnell arbeiten, dass alle Genehmigungsverfahren binnen 4 Monaten abgeschlossen sind, unabhängig davon wie komplex sie sind. Das wird dazu führen, dass viele Genehmigungen einfach völlig ungeprüft als erteilt gelten, Unternehmen werden sich ihre Genehmigungen praktisch selbst schreiben. Umwelt- und Mitbestimmungsstandards gelten dann nicht mehr.“</p>
<p>Dazu ergänzt Sonja Lemke: „Die Bundesregierung tut so, als würden ihre Beamt*innen nicht arbeiten und müssten mit einer Viermonatsvorgabe nur ein bisschen unter Druck gesetzt werden. Das ist menschenverachtend, denn das Gegenteil ist der Fall:</p>
<p>Die meisten Ämter sind eh schon völlig überlastet. Der vorgeschriebene Personalabbau verschärft das Problem noch weiter. Die Bundesregierung schafft dadurch ein de facto Recht des Stärkeren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448489</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 15:03:27 +0200</pubDate>
                <title>Angriff auf den Datenschutz heißt unser Privatleben an die Industrie zu verkaufen</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/angriff-auf-den-datenschutz-heisst-unser-privatleben-an-die-industrie-zu-verkaufen/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Die Bundesregierung hat in ihrem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ auch einen Abschnitt zum Datenschutz, zynischerweise unter der Überschrift „Wachstum und Gerechtigkeit“. Mit Gerechtigkeit haben die Beschlüsse rein gar nichts zu tun.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Linksfraktion im Bundestag, dazu „KMU machen 99,3 % der Unternehmen aus. Wer die alle vom Datenschutz ausnehmen will, schafft den Datenschutz ab und macht intimste Informationen zum Freiwild für die Wirtschaft.</p>
<p>Nachdem in vollkommen undurchsichtiger Klüngelprozedur ein neuer Bundesdatenschutzbeauftragter gewählt wurde, der kein Interesse am Datenschutz hat, sondern nur Ausverkauf betreibt, sollen jetzt Kompetenzen bei ihm gebündelt werden. Das ist die Abschaffung des Datenschutzes durch die Hintertür.</p>
<p>Gerade in Zeiten von KI ist ein starker Datenschutz wichtig, denn wenn Daten einmal in ein KI-Training einfließen, kann man sie da nicht mehr rausholen. Dann kennt die KI unsere intimsten Details und Programme wie ChatGPT posaunt sie raus.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448801</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Deregulierung durch die Hintertür</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/deregulierung-durch-die-hintertuer/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Die Regierung soll eigenmächtig von Gesetzen abweichen können, um auszuprobieren, wie Verfahren schneller und digitaler werden können. Ohne wissenschaftliche Evaluation führt das zu Deregulierung am Parlament vorbei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Forschung-und-Technologie</category><category>Reden</category><category>titelseite</category>
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                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:01:00 +0200</pubDate>
                <title>AfD vs. Wissenschaftsfreiheit</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/afd-vs-wissenschaftsfreiheit/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Die AfD schreibt Anträge gegen &quot;Wissenschaftsbetrug&quot; – und steht selbst an vorderster Front, was Wissenschaftsfeindlichkeit angeht.</description>
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                <category>Forschung-und-Technologie</category><category>Reden</category><category>titelseite</category>
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                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Energieeffizienz nicht schleifen lassen</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/energieeffizienz-nicht-schleifen-lassen/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Energieeffizienzgesetz aufzuweichen. Das ist in Zeiten der Klimakatastrophe nicht hinnehmbar! In Anbetracht der katastrophalen Folgen, die wir in der aktuellen Hitzewelle spüren, ist eine deutliche Verschärfung mehr als angebracht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Keine Pflicht mehr zur Abwärmenutzung</strong><br><br>Der Gesetzentwurf sieht jetzt so viele Ausnahmen von der Pflicht zur Abwärmenutzung zu schaffen, dass sie faktisch abgeschafft wird.<br><br>Sonja Lemke, Sprecherin für Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Linksfraktion im Bundestag, dazu: "Das ist verheerend: Rechenzentren bringen den Kommunen vor Ort nichts – keine Gewerbesteuereinnahmen und auch keine Arbeitsplätze. Die Nutzung in der kommunalen Wärmeplanung wäre eine der wenigen positiven Auswirkungen für Kommunen. Wenn Rechenzentren allerdings auf dem Land gebaut werden, wo nur Einfamilienhäusern in der Nähe stehen, dann lohnt sich Abwärme nicht. Es braucht hier eine harte Verpflichtung für die Rechenzentrumsbetreiber. Sie da freizusprechen heißt, den Kommunen den letzten Nutzen zu nehmen und die klimatischen Auswirkungen nochmal in die Höhe zu treiben."<br><br><strong>Aufhebung der Transparenzpflichten</strong><br><br>Zudem sollen Rechenzentrumsbetreiber zukünftig ihre Energieeffizienzwerte nicht mehr veröffentlichen müssen, wenn sie sich auf Geschäftsgeheimnisse berufen können. Faktisch kommt das einer Abschaffung der Veröffentlichungspflicht gleich.<br><br>Sonja Lemke dazu: "Die Abschaffung der Transparenzpflicht ist fatal und mal wieder ein Lobbygeschenk. Schon jetzt halten die Rechenzentrumsbetreiber die geltenden Transparenzpflichten nicht ein und die Bundesregierung deckt dieses Verhalten. IfG-Anfragen zu den gemeldeten Energieeffizienzdaten, die eigentlich veröffentlicht sein müssten, lässt das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle unbeantwortet. Die Bundesregierung muss endlich für Transparenz sorgen und die Konzerne in die Pflicht nehmen, die mit klimaschädlichem Verhalten Geld verdienen!"<br><br><strong>Erneuerbare Energien haben das Nachsehen</strong><br><br>Die Bundesregierung will die Frist, bis zu der Rechenzentren bilanziell zu 100 % aus erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, von 2027 auf 2030 verschieben.<br><br>Sonja Lemke dazu: "Die bestehende Verpflichtung ist schon eine Mogelpackung, weil sie nur bilanziell gilt, d.h. Betreiber können sich durch den Erwerb von Herkunftszertifikaten "freikaufen", während ihr Rechenzentrum im schlimmsten Fall mit einem eigens dafür gebautem Gaskraftwerk betrieben wird. Diese jetzt noch zu verschieben, ist Politik gegen die Energiewende und gegen die Interessen der Menschen. Denn rund zwei Drittel der Bürger*innen wollen neue Rechenzentren nur, wenn sie aus zusätzlichen erneuerbaren Energien betrieben werden. Dafür braucht es deutlich schärfere Regeln, und nicht eine Verschiebung in die nächste Legislatur."<br><br><strong>Verschlechterung der Energieeffizienzwerte</strong><br><br>Der Regierungsentwurf sieht vor, die Energieeffizienzwerte (sog. PUE-Werte) für Bestandsrechenzentren zu erhöhen und damit die Effizienzvorgaben abzuschwächen. Neue Rechenzentren haben nunmehr vier statt bisher zwei Jahre Zeit, die vorgeschriebenen Effizienzwerte tatsächlich einzuhalten.<br><br>Sonja Lemke dazu: "Schon jetzt ist unklar, wie bei einer Verdoppelung der Rechenkapazitäten, die die Bundesregierung mit ihrer Rechenzentrumsstrategie anstrebt, der Strombedarf überhaupt gedeckt werden soll. In einer solchen Situation die Effizienzanforderungen zu verwässern und zu verschieben, ist kurzsichtig und kontraproduktiv."</p>]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Presse</category><category>titelseite</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448833</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Digitale Identitäten</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/digitale-identitaeten/</link>
                <author>Sonja Lemke, MdB</author>
                <description>Der Digitalminister hält trotz erheblicher Kritik am Starttermin für die EUDI-Wallet fest. Wir wollen erst eine ehrliche Problemanalyse. Wichtig: Sichere Daten und die Unabhängigkeit von Konzernen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Digital</category><category>Reden</category><category>titelseite</category>
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                <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:11:47 +0200</pubDate>
                <title>Es reicht! Auf die Straße gegen den Sozialabbau der Regierung!</title>
                <link>https://www.sonja-lemke.de/detail-artikel/news/es-reicht-auf-die-strasse-gegen-den-sozialabbau-der-regierung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während Millionen Menschen in Deutschland jeden Monat darum kämpfen, über die Runden zu kommen, plant die Bundesregierung kurz vor der Sommerpause ein weiteres Reform-Paket, das nichts anderes ist als ein Frontalangriff auf den Sozialstaat. Arbeiter*innen, (Allein-)Erziehende, Studierende, Alte oder kranke Menschen – diese geplanten Kürzungen betreffen uns alle!</p>
<p>Ich stehe an der Seite von Es reicht!-Ruhrpott und der Ruhrpott Rebellion der IG-Metall. Wir gehen auf die Straße! Schließt euch den nächsten Demos im Pott an!</p>
<h3><strong>Es reicht! Ruhrpott</strong></h3>
<p>29. Juni Bochum<br>13. Juli Duisburg&nbsp;<br><strong>27. Juli Dortmund</strong></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/es-reicht-das-leben-bezahlbar-machen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/es-reicht-das-leben-bezahlbar-machen/</a></p>
<h3>Ruhrpott Rebellion</h3>
<p>3. Juli Gelsenkirchen<br>4. Juli Duisburg&nbsp;<br>7. Juli Wetter<br>10. Juli Bochum&nbsp;<br><strong>11. Juli Großdemo in Dortmund!</strong></p>
<p><a href="https://ruhrpottrebellion.org/termine" target="_blank" rel="noreferrer">ruhrpottrebellion.org/termine</a></p>
<p>Wir sehen uns auf der Straße!<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Dortmund</category><category>titelseite</category>
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